Osteopathie ist eine Form der Medizin, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient.
Die osteopathische Behandlung erfolgt mit den Händen. Jedes Körperteil, jedes Organ benötigt aus Sicht der Osteopathie zum optimalen Funktionieren viel Bewegungsfreiheit. Ist die Beweglichkeit eingeschränkt, entstehen aus Sicht der Osteopathie zunächst Gewebespannungen und darauffolgend Funktionsstörungen. Die Summe dieser Fehlfunktionen kann der Organismus aus Sicht der Osteopathie nicht mehr kompensieren – es entstehen Beschwerden.
Die Osteopathie behandelt demzufolge keine Krankheiten im eigentlichen Sinne, sondern Bewegungsstörungen im weitesten Sinne.
Bewegungseinschränkungen und Fehlfunktionen können sich aus Sicht der
Osteopathie über die Faszien verbreiten und sich an einem anderen Ort des Körpers durch Beschwerden zeigen.
(Faszien sind dünne Bindegewebshüllen,
die jede Struktur umgeben und gemeinsam eine große Körperfaszie bilden.)
Ziel der Behandlung ist es, durch Verbesserung der Beweglichkeit der betroffenen Struktur, den Körper dabei zu unterstützen, sich auf natürliche Art und Weise selbst ins Gleichgewicht zu bringen.
Sie fragen sich, was Osteopathie ist;
Sie schauen im medizinischen Wörterbuch nach und finden als Definition „Knochenerkrankung”. Das ist ein grober Denkfehler.
Osteopathie setzt sich aus zwei Wörtern zusammen,
osteon, was Knochen bedeutet,
pathos, pathine, leiden.
Ich schloss daraus, dass der Knochen, „Osteon”, der Ausgangspunkt war, von dem aus ich die Ursache für pathologische Zustände herausfinden sollte,
und so kombinierte ich das „Osteo” mit dem „pathie” und hatte als Ergebnis die Osteopathie.
Andrew Taylor Still (Osteopathiegründer): Autobiography of Andrew T. Still, Kirksville, MO, 1908, Seite 184.
Dipl.-Ing. Dipl.-Inform.
Eike Kujaw
Heilpraktiker
Erbacher Str. 68
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